Projekt Lebenshilfe – GIVE A HELPING HAND

Ich freue mich sehr, Ihnen Frau Diana Wössner und Herrn Achim Wendt vorstellen zu dürfen. Die beiden unterstützen uns aktiv bei der Ausarbeitung von Texten zur Lebenshilfe und sind somit auch beim Projekt “Give A Helping Hand” involviert.

Frau Diana Wössner wurde 1968 in Balingen geboren und ist seit 1995 als diplomierte Kunst- und Psychotherapeutin (HPG) mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen tätig.
Nach langjähriger Praxis in renommierten Kliniken (wie der Filderklinik Stuttgart und dem Uniklinikum Ulm) arbeitet sie inzwischen selbstständig und hat sich auf die Bereiche Psychosomatik, Persönlichkeitsentwicklung sowie kreative Lebensgestaltung zur Erhaltung und Förderung der eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit spezialisiert. Zusätzlich leitet sie als Dozentin Fachkurse und Seminare im Bereich der Kunstgestaltung und der therapeutischen Diagnostik.
In Literatur, die im Alltag Hilfe leistet, werden die vielfältigen Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Tätigkeitsfeldern dem interessierten Leser nun auch in literarischer Form zugänglich gemacht.

Herr Achim Wendt wurde 1947 in Barth/Mecklenburg geboren. Viele Stationen und die sich selbst gestellten Aufgaben in seinem Leben formten und prägten den Autodidakten, der sich oft in außergewöhnlichen Lebenssituationen befand.
So konnte er sich eine ausgeprägte Lebenserfahrung, die man in keiner Schule der Welt lernen kann, aneignen und eine eigene Lebensphilosophie entwickeln.
Viele Einflüsse und Erkenntnisse förderten sein ausgeprägtes Interesse an Menschen und deren Verhalten und dadurch seine analytischen Fähigkeiten, die er nutzt, um Menschen mit Rat und Tat zu unterstützen und sie zu motivieren.
Durch seine Kreativität in unterschiedlichen Lebenslagen ergaben und ergeben sich immer wieder Lösungen, die er in innovative Lebenskonzepte einfließen lässt.

Den richtigen Literatur-Agenten finden v. Hans-Jürgen John

Bei fast einer Million an Verlage eingereichten Manuskripten braucht der Autor von heute und morgen auf dem Weg zum Erfolg mehr denn je einen Wettbewerbsvorteil. Neben anderen kümmert sich der Wahlberliner Axel Poldner um Autoren, die dies erkannt haben.
Nun fahre ich regelmäßig mit der Bahn von der Schweiz nach Deutschland. Ich genieße die Zugfahrt und die Landschaft, widme mich dem Schreiben und der Unterhaltung mit den Mitreisenden.

Ich bin ein Mensch, der mehrfach hinterfragt. Ich stehe vor dem Fahrkartenautomaten und überlege jedes Mal von Neuem, ob ich erster oder zweiter Klasse fahren soll. Das mag manchem müßig erscheinen, hat aber den Vorteil, dass ich im Laufe der Zeit beide Kategorien kennen gelernt habe und so weiß, worüber ich spreche und schreibe.
Nun ist ein vernunftbegabter Mensch in dieser angebotsüberfrachteten Welt dazu gehalten, abzuwägen. Das individuelle, persönliche Bedürfnismuster soll und darf im Alltag nicht untergehen. Maßgeschneiderte Angebote stehen hoch im Kurs. So verfuhr ich auch bei der Auswahl meines Literatur-Agenten.

Zunächst schickte ich ein, zwei Texte zum Lektorat ein. Ein spannender E-Mail-Wechsel ergab sich, bis ich merkte, dass ich neben der reinen Dienstleistung, wie sie im Verlagsgeschäft üblich ist, etwas Zusätzliches bekam: Hoppla, da bemüht sich ein Mensch um mich, versucht meine Schwächen und Stärken auszuloten, bestärkt mich in letzteren und kümmert sich um erstere. Er sieht den Menschen in mir, setzt mehr Vertrauen in mich, als der Selbstzweifel mir früher erlaubte, und schreibt über den Erfolg bereits, wenn meine Augen ihn noch nicht erkannt haben. Dann registriere ich, wie viel Kraft in jeder E-Mail dieses Menschen liegt, der so vielen anderen bereits zur Buchveröffentlichung verholfen hat.
Die Abwägung am Fahrkartenschalter erfolgt bei mir in etwa nach der Devise: Ist mir der Aufpreis zur ersten Klasse die Gemütlichkeit, Ruhe und Quasi-Sitzplatzgarantie wert oder tut es auch eine fünfstündige Reise in der zweiten Klasse, eingepfercht zwischen lärmenden Kindern, Wochenendpendlern und den Unwägbarkeiten jeder Massenveranstaltung?

Das Abwägen beim Fahrkartenkauf kam mir nach den ersten Kontakten mit dem Literatur-Agenten nie in den Sinn. Wenn man durchschriebene Nächte, Marlboro oder Camel ohne Filter im Hunderterpack, Bangen, Hoffen und Schreiben für den großen Wurf rechnet, dann gehe ich bei der Wahl des Literatur-Agenten keine Kompromisse mehr ein: erste Klasse.
Nach Sichtung der verschiedenen Agenten am Literaturmarkt fiel mein Interesse auf Axel Poldner. Jahrzehntelange Erfahrungen mit Autoren und Verlagen sowie Filmproduktionsgesellschaften, sowie deren Begleitung schnurstracks zum Erfolg – sogar mit Erstlingsautoren – gaben den Ausschlag.

Natürlich ist zunächst einmal jedes Fohlen ein Hoffnungsträger. Ob daraus später ein überragendes Dressur- oder Springpferd wird, ist ungewiss. Ein Teil ist angelegt, ein Teil lässt sich antrainieren.
Das trifft ähnlich auf Autoren zu. Wenige schaffen den Durchbruch an die Spitze der Bücherpyramide, auch wenn sie den richtigen Literatur-Agenten haben. Da spielen eine Vielzahl von Elementen hinein. Allein Essig und Öl geben noch keinen Griechischen Salat. Die Zutaten bedürfen den richtigen (Bei-)Mischungen. Ein Zuviel kann ein Zuwenig sein. Ein Zuwenig kommt selten allein.

Die Wahl des richtigen Literatur-Agenten ist wichtig und kann ausschlaggebend sein. Der Agent vermittelt zwischen Autor und Verlag oder Filmproduktion. Ein pflichtbewusster Literatur-Agent versucht seine Autoren unter den unzähligen anderen Autoren hervorzuheben – dies geschieht durch deren Werke, aber ebenso wichtig ist, dass er deren Wettbewerbsfähigkeit am Markt durch Übernahme wichtiger Verlagsarbeiten entscheidend verbessert. Kurz: Ein Agent, der sich gut in die Sichtweise der Verlage hineinversetzen kann, muss her.

Hat ein echter Verlag – auf die sogenannten Bezahlverlage mag hier nicht eingegangen werden – die Wahl zwischen einem hoffnungsvollen Autor und dessen unlektoriertem Buch und einem ebenso potenten Autor und dessen bereits druckfertigem Buch, so wird der Verlag im Zweifelsfall doch auf den Autor zugehen, dessen Agent ein bereits lektoriertes Buch vorlegen kann.

Anders als beim Fahrkartenautomaten musste ich keinen Moment überlegen, ob erste oder zweite Wahl – wichtige Entscheidungen treffen sich leicht. Ich bin sicher, ich habe gut gewählt.
So wie ich, haben viele andere die Qual der Wahl. Manche würden das Glück oder den Erfolg nicht einmal erkennen, wenn sie anklopfen und durch den Türspion sichtbar werden. Andere nehmen Vernunft und Intuition als kostenlose Ratgeber und tun das Richtige.

© 2011 Hans-Jürgen John