Die Kaffeerechnung v. H.-J. John

Heute ist rechnen angesagt.

Nach dem Erwachen und der Morgentoilette ist das Frühstück in zeitlicher Sichtweite.

Der erste Kaffee, das Brötchen, die Wurst, der Käse, die Konfitüre. Das Mittagessen. Der Nachmittagstee. Das Abendessen und davor dazwischen immer wieder ein bisschen genascht und gevespert.

Alles zusammen gezählt?
Und jetzt nehmen wir fünf Prozent davon und überweisen es nach Afrika.

Und morgen früh geniessen wir den Kaffee doppelt. Wetten?

© 2011 Hans-Jürgen John

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Was Dir bleibt v. H.-J. John

Sieh Dir die Zeit an.

Hast Du früher schon einmal eine Uhr beobachtet?

Versuche Sie mit der Kraft Deiner Gedanken anzuhalten.

Sieh Dir das Geld an. Es kommt und geht.

Und bleibt mehr davon, als Dich verlässt kannst Du stolz sein und lässt es doch am Ende des Lebens zurück.

Sieh Dir Deine Kinder an. Die geborenen oder die ungeborenen. Sie tragen über ihre Kinder die Dinge über die Jahrhunderte weiter, die Du ihnen beigebracht hast.

Also wähle gut. Verlangst Du nach mehr Zeit und mehr Geld für Dich? Die Zeit gehorcht Dir nicht und das Geld verlässt Dich.

Sieh Dir Deine Vorfahren an. Sie wählten Dich.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Bewahre Deine Träume v. H.-J. John

Träumst Du vom Meer?

Träume nicht!

Redest Du von den Bergen?

Rede nicht!

Fahre hin ausser Du hast Angst vor Wasser und Schnee.

Fahre hin ausser Du hast keine anderen Träume.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Für die Leidenden v. H.-J.John

Du fühlst Dich schlecht behandelt?

Denke nicht nach.

Gehe hin und ahme den Menschen nach, der Dich schlecht behandelt.

Schlägt er Dich 1000mal, so schlage ihn einmal.

Beschuldigt er Dich jahrelang, beschuldige ihn einmal.

Betrügt er Dich ununterbrochen, betrüge ihn einmal.

Fühlst Du Dich besser?

So lass es ihn fühlen, dass es Dir gut geht.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Sehe das Schöne in jedem neuen Tag v. H.-J. John

Gehe nach draussen.

Hole Dir ein Blatt, das von einem Baum gefallen ist.

Atme tief ein.

Sieh Dir das Blatt genau an.

Denke an all die Menschen, die Du gerne hast.

Kehre zurück und lege es vorsichtig in ein Buch.

Wann immer Du das Blatt hervor nimmst wirst Du Dich an diesen wunderschönen Tag erinnern.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Reiche einem Menschen die Hand v. H.-J. John

Setze Dich!
Nimm Dir ein paar Minuten!
Schliesse die Augen!
Wie alt bist Du?
Was hast Du in Deinem Leben Gutes getan?
Wie viel Zeit hast Du noch?

Plane nicht und denke nicht nach.
Stehe auf und reiche einem Menschen mit dem Du Streit hast die Hand!

© 2011 Hans-Jürgen John

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Dein Lächeln strahlt Sympathie aus v. H.-J. John

Lächle jeden Menschen an, bevor Du mit ihm redest.

Beende jeden Satz mit einer Pause und einem Lächeln.

Achte darauf, dass Dein Mund und Deine Augen lächeln!

© 2011 Hans-Jürgen John

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Die Kraft des Zuhörens von H.-J. John

Suche heute nach traurigen Gesichtern und gebeugten Körperhaltungen in Deinem Umfeld – auf der Strasse, in der Schule, beim Einkaufen, im Büro, im Treppenhaus…

Beginne eine Unterhaltung und versuche herauszufinden was die Menschen bedrückt.

Höre zu und gib keine Ratschläge.

Höre zu!

© 2011 Hans-Jürgen John

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Vom “du” zum “wir” v. H.-J. John

Ich? Versuche den Tag mit “du” und “wir” zu beginnen. Schaffst Du es mit jedem Satz?

Beispiele:

“Du siehst heute aber toll aus!”

“Wollen wir heute Fussball sehen?”

“Habe ich Dir schon gesagt wie gerne ich Dich habe?”

“Du, wir könnten essen gehen…”

“Was würdest Du gerne unternehmen?”

© 2011 Hans-Jürgen John

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Wie man liebt (1) v. Hans-Jürgen John u. M. Becker

Einleitung

Vor Jahren schrieb ich in mein Tagebuch: Ich gehe sehr gerne auf Bahnhöfe. Nirgendwo sonst sehe ich so viel Freude und Liebe in den Augen und Gesichtern der Menschen, die sich voneinander verabschieden und einander wiedersehen. Es ist, als würden wir uns im Abschied nehmen und Wiedersehen besonders bewusst, wie gern wir uns haben.

Nun wäre es schön und erstrebenswert, zeigten wir den Menschen, die wir lieben, dies jeden Tag gleichermaßen.
Jeder Fernseh- oder Kinofilm über und mit den großen Gefühlen hat seine Spannungskurve. Einmal steht es gut, einmal schlecht, einmal himmelhochjauchzend um die Liebenden. Wer denkt und fühlt da nicht mit und geht dankbar für das Happyend, hoffnungsfroh zufrieden, möglicherweise eng umschlungen mit dem Partner nach Hause?

Gefühle begleiten uns durch unser ganzes Leben. Jede und jeder war einmal oder gar mehrere Male verliebt. Wir waren glücklich lachend, wütend und weinend, hassend und traurig unterwegs. Liebend und enttäuscht, womöglich viel erwartend, dann resignierend und kurz darauf wieder im Strom des Lebens schwimmend mit all den Temperaturunterschieden im Verhältnis zu unseren Mitmenschen.
Und denken wir an die Milliarden Liebenden der Vergangenheit und Gegenwart. Werden die Liebenden der Zukunft den gleichen Gefühlswegen folgen, deren Leid wie deren Glück gleichermaßen wiederholen und durchleben?

Gefühle sind ein wichtiger Teil von uns. Wir sollten verantwortungsvolle Träger für sie sein. So wie man Wasserkanister in der Wüste transportiert, dankbar, vorsichtig, unter der Last schwitzend und schwankend und mit aller Vorfreude auf den nächsten Schluck und den Rest bewahrend oder mit anderen Durstigen teilend.

Sie sind notwendig, unsere erlebten, gedachten oder eingebildeten und gespielten Gefühlsschwankungen. Wir lernen täglich daran und daraus. Jeder beigelegte Streit verbindet uns umso stärker mit dem Partner. Sofern wir es wollen. Und wie viel Kraft liegt im Goodwill!

Wohl denen, die mitfühlende Menschen hatten, haben und haben werden, die sie an die Hand nehmen, Ratgeber und geduldige Zuhörer in einem sind.
Glücklich kann sich schätzen, wer neben der Beziehung einen zugänglichen, sich kümmernden Bekanntenkreis hat. Ein Netzwerk aus Freunden und Freundinnen, die uns auffangen, wenn wir die Partnerschaft beenden wollen, uns Kraft geben und uns dann zurück ins königliche Spiel der Gefühle auf dem glücklichen Weg zur gemeinsamen Zukunft katapultieren.

All jenen, die alleine und etwas unbeholfen auf den Weltmeeren der großen Gefühle unterwegs sind, mögen diese Zeilen gewidmet sein. Ein freundlicher Ratgeber mit allen guten Wünschen. Kurz und zusammenfassend, lobend und kritisierend wird er Ihnen womöglich überflüssigen Kummer und Leid ersparen und so mehr Zeit für glückliche, gemeinsame Stunden bescheren.

© 2011 – 2013 Hans-Jürgen John u. M. Becker