Martin Suters Neues Buch

Martin Suter MontecristoEin Autor, der einigermaßen bekannt ist, tut gut daran, eine Schlüsselszene seines Buches in die fahrenden Abteile des Lesevergnügens zu verlegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von Via, dem kostenlosen Reisemagazin der Schweizerischen Bundesbahn interviewt wird ist groß. Und so nimmt es mich wenig Wunder, dass Martin Suter von der aktuellen Titelseite des Via seriös und ernst in seine Buchzukunft blickt und im Innenteil über sich, das Schreiben und sein neuestes Buch Montecristo plaudert.

Das neue Buch von Martin Suter ist in allen Buchläden und in aller Munde. Der Spiegelführt es an erster Stelle der Bestsellerliste. Fasse ich die Besprechungen einmal zusammen, so handelt es vom fehlenden Geld der Banken. An und für sich eine Aussage, die grotesk ist. Alles, worauf wir stolz sein können und alles, was uns finanziellen Halt und Sicherheit gibt, und das gesellschaftliche Leben am Laufen hält beruht auf dem Vertrauen, dass wir an den Schalter gehen können oder den Bankautomaten und unser Geld abheben oder es dort lassen.

Das neue Buch von Martin Suter heißt Montecristo.
Ein Journalist entdeckt zufällig zwei Geldscheine mit den gleichen Seriennummern. Todesfälle, Zufälle und Recherchen gipfeln im unausgesprochenen Fazit: Nur ein Bankrun kann zeigen, ob all das Geld der Menschen, dokumentiert auf immer neuen Kontoauszügen, tatsächlich vorhanden – oder längst durch falsche Anlagestrategien verloren ist?

Ein Banken-Run, also eine Panik unter den Bankkunden, die alle am gleichen Tag an den Schalter rennen und ihr Geld haben wollen ist der Albtraum jeder Gesellschaft in jedem Land dieser Erde.

Martin Suter spielt in seinem Buch mit der größten Furcht des Menschen nach den existenziellen Ängsten vor Tod und Krankheit – der Furcht vor dem finanziellen Super-GAU des Lesers: Ersparnisse weg, Pensionskasse weg, Bank pleite – und das im reichsten Land der Erde, der Schweiz. Ein Szenarium das in jedem Land dieser Erde denkbar ist.

Wir sind Überlebenskünstler. Wir ertragen geduldig jegliche Katastrophen in den Unterhaltungsmedien. Weltuntergangsszenarien in The Day After Tomorrow oder 2012. Horrorszenarien einer durch Virenbefall entmenschlichten Weltbevölkerung in I Am Legend. Komet auf Kollisionskurs mit der Erde wie in Deep Impact. Alles kein Problem. Schließlich können wir zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Unterhaltung und Realität unterscheiden. Doch wie krass ist der Inhalt dieses Buches? Mir drängt sich der unbescheidene Eindruck auf, dass Martin Suter ein Fan oder zumindest Leser von Johntext Germany sein könnte.

Mehrmals äußerte ich in den letzten Jahren auf Johntext die Befürchtung, ob all das Geld, das sich in Zahlen so gut auf Kontoauszügen macht und uns in der wiederkehrenden und beruhigenden Regelmäßigkeit der Post von der Bank fast hypnotisierend in Sicherheit wiegt tatsächlich vorhanden ist.

Seltsame Dinge geschehen (1) – 30. September 2011:

https://www.johntext.de/wordpress/seltsame-dinge-geschehen-1-v-h-j-john/

„Wehe uns Sparern, wenn alle gleichzeitig an einem Tag zu den Banken laufen und ihr Geld abheben möchten. Es wird sich herausstellen, dass die Zahlen auf den Kontoauszügen die Schuld der Bank uns gegenüber belegen – keinesfalls aber die sofortige Auszahlung garantieren. Eine staatliche Garantie auf die Sicherheit der Spareinlagen? In Zeiten von drohenden Staatsbankrotten und Geberländern, die sich finanziell so selbst schwächen, ungenügend.“

Das Bedingungslose Grundeinkommen (2) – 11. Januar 2013:

https://www.johntext.de/wordpress/das-bedingungslose-grundeinkommen-2-von-hans-jurgen-john/

„Wenn Klara Müller das, was ihr monatlich übrig bleibt, zur Bank trägt und aufs Sparbuch einbezahlt, kann diese Bank davon Kredite vergeben. Klara Müller ist sich dessen nicht bewusst, dass sie dieses Geld möglicherweise im Notfall nicht ausbezahlt bekommt. Die Bank hat es verliehen. Tritt der Notfall XY ein – nehmen wir zum Beispiel eine Massenarbeitslosigkeit oder eine Wirtschaftskrise – und alle Menschen rennen am gleichen Tag zu den Banken, um an ihr sauer Erspartes zu kommen, trifft sie nach dem ersten Schock gleich ein Zweiter: Die Bank schließt wegen Zahlungsunfähigkeit.“

Gründe des gnadenlosen Wettbewerbs und die Folgen für unsere Wirtschaft  – 30. Dezember 2014

https://www.johntext.de/wordpress/gruende-des-gnadenlosen-wettbewerbs-und-die-folgen-fuer-unsere-wirtschaft/

„Bundeskanzlerin Merkel hat schon einmal eine finanzpolitische Katastrophe verhindert, indem sie öffentlich eine Staatsgarantie für die Spareinlagen der Bürger aussprach. So verhinderte sie, dass es einen Run auf die Banken gab. Es hätte sich herausgestellt, dass all das Geld, das sich auf wohlwollenden Kontoauszügen befindet keineswegs vorhanden ist und zur Auszahlung bereitsteht. Stattdessen ist es investiert und angelegt. Würden alle Bürger am gleichen Tag an den Bankschaltern auftauchen und um ihr Geld bitten, so wäre diese Gesellschaft, die auf Pump und Zins aufgebaut ist am Ende. Die Banken müssten schliessen. Das Vertrauen in die Politik und das Funktionieren der gesellschaftlichen Gewalten wäre zerstört.“

Der Roman bedient sich der Realität. Banken benötigen in der Schweiz eine Eigenkapitalquote von vier Prozent. Womit alle existenziellen Fragen, die dieser Roman im Leser aufwirft, beantwortet wären.

Infos zur Eigenkapitalquote in den Euroländern auf http://www.sparkonto.org/eigenkapitalquote-der-banken-ist-auch-interessant-fuer-sparer/. Zitat daraus: “Der Finanzmarkt kann wie ein Kartenhaus zusammenfallen, sollte eine große Bank Pleite gehen.”

Übrigens: Ich lag falsch mit meinen Kommentaren auf Johntext Germany. Es ist keine Frage oder Befürchtung. Es ist tatsächlich so, dass wir uns um Himmels willen untereinander absprechen müssen. Alle Menschen am gleichen Tag an den Bankschaltern und unsere Volkswirtschaft ist am Ende. Viel Spaß mit Montecristo von Martin Suter! Das unwahrscheinliche Ende des Buches verstärkt die Unruhe der LeserInnen ins Unerträgliche.

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

Johntext News Germany April 2014

Jeder Tag bringt neues. Es ist immer wieder wundervoll zu sehen, wie die Autoren von Johntext – Literatur die helfen möchte – an Ihrem Lebenswerk arbeiten, Ihren Leidenschaften folgen und im Spannungsfeld zwischen Arbeit, Familie und Beruf Einsatz zeigen. Es war noch nie so leicht die Ansichten, Erkenntnisse und die Lebenserfahrung dieser Menschen tagtäglich zu verfolgen und an Ihrem Beispiel zu lernen. Facebook macht es möglich.

Wir können lernen, dass Erfolg harte Arbeit bedeutet und sich über geschäftliche Beziehungen steigern lässt.

An dieser Stelle möchte ich der Firma AuthorsUpFront, namentlich Manish Purohit recht herzlich “Danke” sagen. Das Cover des Kinderbuches ist wirklich gut gelungen:

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AuthorsUpfront

Manish Purohit
Director – AuthorsUpFront
E: manish@authorsupfront.com
M: +919971120868

Hier nun ausgewählte Links zu Johntext Autoren:

Joygopal Podder aus Gurgaon, Indien begann mit der täglichen Schreiberei an seinen Krimis, als seine Frau Priti Podder schwer erkrankte. Noch heute muss sie dreimal die Woche an die Dialyse (Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen zur Anwendung kommt). Inzwischen hat er seit September 2010 16 Bücher geschrieben – davon sind 15 veröffentlicht und eines – The Stalker – kann vorbestellt werden. Er ist für mich das gelebte Beispiel, welche Energie in der Liebe zu Familie und Beruf und zu den Menschen allgemein steckt. Nur wenige nutzen sie.
www.newdelhi.johntext.de

Faraaz Kazi aus Mumbai, Indien hat zwei Bücher auf dem internationalen Buchmarkt. “The Other Side” war Nr. 1 in der Sparte Horror bei Amazon Indien. Auch bei den Twitter Trends liegt er zeitweise immer wieder an der ersten Stelle in Indien. Faraaz Kazi ist in Talkshows genauso Gast wie auf Literaturfestivals. Er dürfte eine grosse Zukunft vor sich haben.
www.mumbai.johntext.de

Melissa Studdard aus Texas, USA ist der neueste Autorenzugang bei Johntext. Während ich ihre Webseite einrichtete wurde ich in meinen Ansichten bestätigt. Immer wieder nennt sie die Liebe zu den Menschen, zu ihrer Arbeit und insbesondere zu ihrer Tochter als Quelle der Energie und Inspiration. Ich bin sehr glücklich und froh, dass Melissa zu Johntext kam.
www.texas.johntext.de

Shweta Kesari ist die jüngste und eine der motiviertesten Autoren bei Johntext. Sie schreibt für den indischen Bundesstaat Madhya Pradesh. Fast jeden Tag veröffentlicht sie entweder ein Interview oder eine Buchbesprechung. Alle Achtung!
www.madhyapradesh.johntext.de

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

The New Johntext Author From Texas: Melissa Studdard

Johntext hat eine neue Autorin aus den USA. Melissa Studdard ist Professorin, Autorin und Talkshow Gast. Ich bin glücklich und stolz, sie vorstellen zu dürfen.

Hans-Jürgen John

Melissa Studdard is a professor and author I do not know personally. She looks pretty good. She writes very good. And what I found out is: She is a caring, both for her daughter and the output of her thoughts and personal aims: her poems and her books and the readers of them.

I met Melissa Studdard – similar to the other Johntext Authors – on Facebook. The only ones who I met in real life till now is John P. Matthew from Mumbai/India (he writes on Johntext India) and Marta Maciejewska from Poland (she can be contacted on Johntext Poland). John P. Matthew became the first Johntext Author. He is editing his new book now and writes less here but that is no problem. Johntext Authors do not live in fear of being dismissed – it can become a job and pleasure for a lifetime.

Johntext – literature with purpose to help – is like a huge tree on a meadow. Under its leaves and branches authors and those who want to become writers gather and feel comfortable. We are a community and the only aim we have is to help others in the broadest sense. Those who get their motivation and energy for their aims from hate will not join Johntext. The evil does not like the good. Besides there are no human beings who are totally evil and totally good. I tend to state that the evil and the good are inside of us and we have the task to take control of the one by the other.

While building this website for Melissa I got in contact with her posts and articles and books and personal thoughts and I found out: I have sympathy for her.

Melissa-Studdard

She loves animals especially her cat Henry – a characteristic trait she shares with other Johntext Authors like Klaus J. Gerken – Johntext Canada. Indeed Henry is so cute.

Well, there is a professor and author. But she is a human being with all the hopes and problems we all face and share. In “A little break every now and then…” she gives insight. Melissa is a hard working woman who deserves our admiration.

In “You stand back up” she says: Thank You! to all friends. Without their love and support even a workaholic cannot reach all she achieved.

I wish Melissa all the best and Happy Writing! on Johntext. Hopefully there will be more authors like her who are inspiration and models for others.

Melissa Studdard is on Facebook and Twitter. She writes on Johntext Texas. Visit her personal homepage www.melissastuddard.com and find out about events and her books and contact her there. More information is available on Wikipedia.

A New Author From Mumbai

I am proud to present Faraaz Kazi, the bestselling author from Mumbai, India at Johntext – literature with purpose to help : Johntext Mumbai.

Faraaz Kazi - a new author from Mumbai

Faraaz Kazi joins a selected team of authors like Professor Ethel Morgan Smith – Johntext USA, Joygopal Podder – Johntext New Delhi, John Poolieli Matthew – Johntext India, Laura Lamarca – Johntext United Kingdom

Read more about Faraaz Kazi on about-the-author-from-mumbai.

His books are available everywhere.

Faraaz Kazi - books