Für die täglichen Opfer des Berufsalltags v. H.-J. John

Heute sind meine Gedanken und Gefühle bei all jenen unter Euch, die zurückstecken. Bei der Arbeit, im Beruf, in der Schlange vor der Kasse, immer.

Du gehst zur Arbeit und Du weisst Du wirst jene wiedersehen, die hinter Deinem Rücken reden. Sie brauchen das Gefühl der Heimlichkeit wie alles was das Licht scheut. Würden sie offen reden könntest Du Dich ja verteidigen. Das darf nicht sein. Üble Nachrede wächst am besten dort im Dunkeln, wo Du wenig davon bemerkst.

Umso mehr schätzt Du nun die, die zu Dir stehen, die Dich warnen, die Dich informieren. Sieh es als einen kostenlosen Filter an. Menschen, die erkennen können was richtig und falsch ist begleiten Dich. Du bist nicht allein.

Wo sind die Gründe für das Verhalten derer, die Dir Schlechtes wollen? Ist es Neid? Ist es Eifersucht? Es kann auch Furcht sein, weil Du in einer besseren Position bist.

Deine Aufgabe und effektivste Verhaltensweise ist die Direktheit. Gehe auf die Person zu, die Dir zu schaden versucht. Wo sind die Gründe für deren Verhalten? Ist es Fremdenfeindlichkeit? Ist es Langeweile? Ist es Eigennutz? Oder einfach nur Satellitenverhalten (jemand agiert für eine Freundin/Freund)? Was treibt jemanden dazu, Dir ein Bein stellen zu wollen?

Die einfache Methode sich zu wehren, ist das Verhalten Deiner Widersacher zu kopieren: Wirst Du an Deinem Arbeitsplatz gemobbt, gehe an deren Arbeitsplatz und mache dito. Ein sehr effektives Vorgehen, so muss gesagt sein, das noch effektiver wird, wenn man einen Freund schickt und nicht selbst involviert ist. Doch mal ehrlich: Das ist Kinderkrams. Das sind Sandkastenspiele.

Mit Direktheit und Verständnis wirst Du Dein Gegenüber stärker treffen und beschämen, als dieses je Dich mit Hinterhältigkeit.

© 2011 Hans-Jürgen John

Hans ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de .

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