Euromillions v. H.-J. John

Und andere Glücksspiele…

Zweimal die Woche kann man bekanntlich bei Euromillions sein Geld versenken. Interessant zu sehen, dass die geringere Gewinnchance im Vergleich zu anderen Lotterien die Spieler nicht abschreckt. Alles was zählt ist der grössere Jackpot. Wieso denn das?

Lotterien sind in. Seit es Staaten und Staatslenker gibt, die schlecht wirtschaften. War die Staatskasse leer, wurde über eine Lotterie nachgedacht. Das Geld, welches die Bürger gar nicht oder nur sehr widerwillig gaben floss reichlich, sobald die schiere Aussicht auf einen Gewinn lockte (Quelle: Wickipedia, Lotto).

Dabei ist seit jeher im vorneherein klar: Nur einige wenige können gewinnen. Was sagen die Rechtsprofessoren eigentlich zu diesem System, das die Bürger abzockt? Ansonsten sind sie – je nach Parteibuch – recht schnell auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht, um Regierungsentscheidungen anzufechten.

Wie verhält es sich mit dem Glücksspielmonopol in Deutschland? Der Lottospieler weiss, die Chance den Jackpot zu gewinnen ist minimal. Die massiv lancierte Werbung führt ihn konsequent in die Irre und suggeriert, dass der Traum von den Millionen für jeden wahr wird. Ist das nun ein Monopol auf staatlich geförderte Täuschung?

Dass das Spielen zur Spielsucht führen kann ist hinlänglich bekannt. Eine Entwicklung zeichnet sich ab, wonach der Staat erst spät einschreiten wird. Gibt es eine Fürsorgepflicht der verantwortungsvollen Abgeordneten für die Bürger? Beim Thema Rauchen wurde erst eingeschritten, als die durch Krebskranke verursachten Gesundheitskosten zu hoch wurden. Die Einnahmen durch die Tabaksteuer waren in Gefahr.

Gibt es eine Statistik in diesem Lande, wie hoch der Verlust der Volkswirtschaft jährlich ist, weil die Menschen von den Lottomillionen träumen anstatt sich auf ihr reales Leben zu freuen und zu konzentrieren?

In diesem Sinne: Ein spielarmes Wochenende wünscht Dir Hans-Jürgen John von den Johntext News

© 2011 Hans-Jürgen John

Hans ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de .

Euromillions und andere Ziele v. H.-J. John

Freitag, wieder ein Euromillionstag für die Abhängigen vom Glücksgewinnversprechen.
Es ist schon interessant bei Wickipedia “Lotto” als Suchbegriff einzugeben und zu lesen wie sich der Wahn von der Gewinneinbildung seit Jahrhunderten in den Menschen entwickelt hat.

Wenn die Zielerreichung im Leben nur schleppend vorangeht, glaubt so mancher das Glück im Leben auch Schicksal benannt, müsste ausgleichend einwirken. Nun wird möglicher Lottogewinn mit Glück und fehlender Lottogewinn mit Pech assoziiert. Ein fataler Irrtum. Der manche dazu animiert so lange weiter spielen zu müssen bis sich das Blatt möglicherweise wendet.

Lottogewinne sind Statistikergebnisse. Mit Glück hat das so wenig zu tun wie diese Homepage zum Beispiel mit Gewalt. Der Antrieb zum Lottospielen, die fehlende Zielerreichung im Leben muss korrigiert werden.

Ein kleiner Tipp: Erzählst Du welches Ziel Du als nächstes hast?
Setzt Du Dich so selbst unter Druck es zu erreichen und klappt es dann oft nicht?
Finde heraus bei welchen persönlichen Zielen es wichtig ist sie weiter zu erzählen. Finde heraus, ob Du Ziele leichter und schneller erreichst, wenn Du nicht darüber sprichst.
Schweigen als Gold. Und das Reden als Kommunikation und Schutzschild und vertrauensbildende Massnahme im Konkurenzverhalten von inzwischen fast 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen erfolgreichen Tag.

P.S.: Fahre Lotto auf einen Minimalbeitrag hinunter und konzentriere Dich auf die wesentlichen Dinge in Deinem Leben.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Und wenn ich schon dabei bin… v. H.-J. John

Da hat doch tatsächlich einer schlappe 195 Mio im Euromillions gewonnen. Welch ein Hammer.
Statistiken darüber, ob Lottogewinner nun, da sie das Geld zwar haben aber doch nicht wirklich mit ihrer Hände Arbeit verdienten, eher dazu neigen einen Teil wohltätigen Zwecken zuzuwenden gibt es nicht. So bleiben die grossen Zahlen als Symbol für fast unbegrenzte Wohlfühlaktionen. Viel Spass beim Grübeln was damit anzustellen sei im Hinblick auf Zweck oder Sinn innerhalb des eigenen Daseins.

Und überhaupt ist das Streben nach Geld unnütz. Welch eine Verschwendung von Hirn(un)tätigkeit, sobald gegen Ziehungsbeginn Millionen und Abermillionen sich der Hoffnung auf Tauschware Nummer eins hingeben. Nichts anderes ist und bleibt Geld. Tauschware für und gegen fast alles, Bakterienüberträger und Neidfaktor in Papier- und Metallform. Daneben noch als Matratzenfüllmittel zu gebrauchen – für die ganz Geizigen, die keiner Bank über den Weg trauen, welche nur bis 100.000 für Spareinlagen bürgt. Die Verwendung als Heizmittel mag vernachlässigt werden – es kann vorkommen liegt aber eher im Handlungsbereich von menschlichen Exoten.

So das wärs vorerst mal mit dem Negativen… ausser meine Webmasterin meldet sich weiterhin nicht…

© 2011 Hans-Jürgen John

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