Vielen Dank für die kostenlose Werbung!

Die Webseite http://urlm.de gibt für Johntext eine Besucherzahl von zirka 91.287 pro Monat an. Sehen Sie selbst: http://urlm.de/www.johntext.de

An dieser Stelle recht herzlichen Dank. Die tatsächliche Zahl liegt etwas darunter. Sie wird aber sicher bald weiter steigen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Woche!

Herzlichst Hans-Jürgen John

Anderen Helfen?

Sind wir nicht alle ichbezogen? Gottseidank. Was wäre aus der menschlichen Zivilisation geworden, wenn jeder nach dem anderen schauen würde? Nach dessen Wohlbefinden und sich um dessen Sorgen und Probleme kümmern würde? Und darüber sich selbst vergisst? So greift die Nächstenliebe – laut Neuem Testament von Jesus eingeführt – erst vollumfänglich, sobald unser eigenes Ich zufriedengestellt ist.

Unser Ich, der Sockel, das Fundament unseres Daseins muss stark und unverrückbar sein. Wer kann andere in Beziehungsangelegenheiten beraten, wenn er selbst sich in den Fallstricken von Liebe, Eifersucht und Verzweiflung gefangen sieht? Wer kann andere finanziell unterstützen, wenn das eigene Geld kaum ausreicht?

Wir drehen uns um uns selbst. Schon wenn wir den Tag mit einem Kaffee beginnen, melden unsere Sinne den Zustand des Körpers an unser Bewusstsein. Tut es irgendwo weh? Sind wir ausgeschlafen?
Wohl denen, die im Hier und Jetzt leben und am Frühstückstisch mitreden können oder offen sind für die Neuigkeiten des Tages aus der Presse. Schade, wenn sich jemand schon an diesem Ort der Ruhe und Zufriedenheit und Geselligkeit im Kreise der Familie mit den Gedanken an die Schule, die Arbeit und den nächsten Termin beschäftigt und unangenehme Schweigsamkeit verbreitet.

So lasst uns den Tag mit Neugier beginnen. Und mit Zuversicht trinken wir einen Kaffee auf unser Wohl. Möge es ein guter Tag werden.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Johntext einen guten Start in den Morgen.

Herzliche Grüsse: Hans-Jürgen John

© 2013 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

Tellerrandblicke!

Wer die Einstiegsseite von Johntext.de genauer unter die Lupe genommen hat, entdeckte sicher schon eine extra Webseite, die sich öffnet, wenn man die Weltkugel anklickt.

Es handelt sich um eine Seite auf der Johntext-News (Best of … ) zusammengefasst werden und aktuelle Entwicklungen dokumentiert werden.

So auch heute ein neuer Eintrag dort über eine russische Webseite, die per Fotos, Postkarten und Bildern das Leben in der russischen Hauptstadt heute und früher dokumentiert. Viel Spaß damit!

Vielen Dank auch an die Autorin «inamazing» von «From Russia With Love«. Johntext hat hier schon länger Kontakt. Der Wunschkandidat für die russische Webseite von Johntext ziert sich noch!

Johntext wünscht allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende!

Hans-Jürgen John

© 2013 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

Jeder kann ein Held sein! von Hans-Jürgen John

Was haben Sylvester Stallone, Chuck Norris, Will Smith, Steven Seagal, Bruce Willis und Jean-Claude van Damme gemeinsam? Klar, sie machen Filme, sind populär und bekannt wie die berühmten bunten Hunde. Für unsere Unterhaltung retten sie immer wieder mal ihre Ehre und Menschenleben. Sie bewahren ganze Städte vor der Willkür von Terroristen und retten sogar die Welt vor Zerstörung und Vernichtung.

Doch schalten wir den Fernseher ab oder verlassen wir das Kino, sind sie ausgeblendet. Wir sind wieder in unserer Welt, unserer Wirklichkeit, in der diese Helden der Leinwand nur Filmschauspieler sind und womöglich in ihrem ganzen Leben nicht einen Menschen vor dem Tod gerettet haben. Helden der Leinwand.

Wer möchte nicht selbst einmal ein Held sein, Großes vollbringen und sich aus dem Alltag hervorheben? Doch wie soll das gehen, ohne den Beruf zu wechseln und Feuerwehrmann, Arzt oder Polizist zu werden?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass es weltweit circa 1 Million Selbsttötungen pro Jahr gibt. Die Zahl der Suizidversuche wird 10 bis 20 mal höher eingeschätzt. Quelle: Wikipedia

Wo liegen die Gründe? Die existenziellen Grundbedürfnisse sind zumindest hier in Europa weitestgehend gedeckt. Die meisten Menschen hier haben Wohnung, Essen und Kleidung. Der Kampf ums tägliche Brot ist kein Kampf mehr wie vor Jahrzehnten und Jahrhunderten und Jahrtausenden. Die Dinge, die unseren Lebenswillen täglich herausfordern und trainieren sollen fallen weg.

Wir sind zu Menschen auf der Suche nach dem Sinn geworden. Die einen finden ihn im Glauben, die anderen in der Liebe zu einem Partner, den dritten genügt die Sorge um die Familie, um die eigene Existenz jeden Tag von Neuem zu bejahen. Wieder andere sind sich selbst genug und kämen nie auf die Idee dem Tod die Arbeit abzunehmen und an sich selbst Hand anzulegen.

Und doch kann jeder von uns so einfach seinem Leben eine Wendung, einen Sinn geben, wenn die Probleme überhand zu nehmen drohen und wir nicht weiter wissen und wollen.

Die Menschheit hat sich auf diesem Planeten nur aus einem Grunde gegen die anderen Arten durchgesetzt. Menschen haben die Möglichkeit Mitgefühl zu empfinden. Anderen zu helfen gibt vielen mehr Lebensqualität, als wenn sie nur sich selbst als Gegenüber hätten.

Nun gibt es jedes Jahr in Deutschland circa 10.000 Fälle von Leukämie. In vielen Fällen hilft nur noch eine Knochenmarkspende. Es ist sehr leicht, sich registrieren zu lassen. Infos bietet zum Beispiel in Deutschland die «DKMS» an. In der Schweiz bietet diesen Service Die Stiftung zur Förderung der Knochemarktransplantation an.

Wenn sie also auf der Suche nach einem Halt im Leben sind, wäre das eine Möglichkeit ihrem Leben einen Sinn zu geben. Sie können mit einfachsten Mitteln das Leben eines Menschen retten! Damit stellen sie die ganzen Filmstars auf der Leinwand in den Schatten. Ist bekannt, welcher von den Genannten sich als Knochenmarkspender registrieren ließ?

Es gibt nichts schöneres, als anderen Menschen zu helfen! Als Bruder eines Selbstmörders würde ich mir nie das Leben nehmen, denn ich weiss, wie viel Leid damit über die Angehörigen kommt. Entdecken Sie das Potential in sich anderen zu helfen. Es gibt viele Möglichkeiten Gutes zu tun. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

© 2013 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

Spurensuche von Hans-Jürgen John

Eine Gnade und Möglichkeit, die vielen Vertriebenen zu Lebzeiten verwehrt blieb, war die Reise hinter den Eisernen Vorhang in die frühere Heimat. Ich begleitete meinen Vater Richard John nach Polen Jahre, nachdem West- und Ostdeutschland wiedervereint waren.

Es war teils eine Reise in die Vergangenheit – wir trafen eine alte Frau an, die in einer Hütte neben dem Elternhaus meines Vaters lebte und ihn aus ihrer gemeinsamen Jugendzeit kannte. Und es war teilweise eine Reise zu unveränderten und ihm vor nahezu 60 Jahren bekannten Gegebenheiten wie Pferdefuhrwerke auf mitunter unbefestigten Straßen.

An der Stelle des Elternhauses meines Vaters war ein anderes Gebäude errichtet. Scheu winkten die Bewohner aus den Fenstern uns zu. Sie wussten nicht, wer wir waren und wir drängten uns nicht auf. Es beschäftigte meinen Vater sichtlich. Die Vergangenheit hielt mit ihm Zwiesprache. «Wäre der Krieg nicht gewesen, wäre ich wohl noch immer hier», sagte er und ließ den Blick wandern zum Waldrand und über die Felder, die abgeerntet waren. Und es war nicht sicher, ob er traurig darüber war oder nicht.

Mein Vater war noch mehrmals in Polen. Er traf dort Verwandte und Bekannte. Eine Reise in die Vergangenheit, wenn die Zukunft im längst erreichten Rentenalter Zeit zur Besinnung lässt und die Erinnerung mit der Gegenwart zusammenfließt.

Ich erinnere mich an Ferien in Lodz mit Nachkommen früherer Nachbarn meines Vaters. Fröhliche und aufgeweckte Menschen, die von den Schatten des Krieges und Geschichten darüber wenig wissen möchten und in die Zukunft schauen. Und das ist gut so.

Doch wie kann man anders weiter Krieg verhindern, wenn man nicht über ihn redet? Ihn, der sich in der Menschheitsgeschichte mit Gewalt, Gräuel, Mord und unendlichem Leid festgeschrieben hat und es über die Jahrtausende immer wieder schafft, neue Täter und Opfer hervorzubringen. Doch kehren wir die Tatsachen nicht um. Die Menschen sind es, die sich seiner bedienen und nicht umgekehrt. Und so ist es nur folgerichtig, wenn sie unter seinen Folgen leiden. Vielleicht gewinnen sie nur so die Energie, um sich von ihm immer wieder zu distanzieren?

Wäre der Krieg nicht gewesen, wäre mein Vater nicht verwundet worden, wäre er nicht aus Polen vertrieben worden, hätte er meine Mutter nicht getroffen, wäre ich nicht geboren worden.

Wäre ich nicht geboren worden … sicher hätte ich das verkraftet, wenn es den Krieg dafür nicht gegeben hätte. Was wäre wenn … .

© 2013 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist auf Twitter, auf Facebook und bloggt u.a. auf Johntext Schweiz.

 

Ein erholsames und schönes Weihnachtsfest wünscht Johntext!

Das Jahr ist fast zu Ende. Es hat viel Neues gebracht. Freundschaften über Ländergrenzen hinweg. Seltsam. Je weiter Freunde entfernt sind, umso näher fühlt man sich ihnen. Während die Menschen, die um einen sind und es gut meinen gemocht werden aber oft – ungerechtfertigterweise – weniger geschätzt sind.

John P. Matthew, der Country Manager Johntext Indien, ist ein mutiger Mensch. Er klagt an. Gewalt, Korruption und Missstände in Indien. Würde ich das hier versuchen, wäre es keine Schlagzeile wert.

Meinungsfreiheit schützt und lässt gleichzeitig die Wahrheit normal und kraftlos an uns Leser abgleiten. Zu viele Wahrheiten aus den Medien gleichzeitig lassen uns die Abwechslung herbeisehnen – als da wären die Lüge, die Ruhe und die Stille oder das Schweigen… Abwechslungs- und Weckinstrumente zugleich.

Dinge geschehen. Doch wie Missstände ändern? Literatur, die helfen möchte, stösst an Ihre Grenzen? Nein! Wir sind erst am Anfang!

Was wird das Neue Jahr bringen? Ziemlich sicher einen neuen Johntext-Autor voraussichtlich aus einem Südamerikanischen Land – soviel sei verraten. Ziemlich sicher Kälte, Sonne, Regen und Wind.

Das Gewohnte setzt wie immer den Rahmen für das Besondere. Wird der erste Band der Regentropfengeschichte «Gerda und Rudi – die abenteuerlichen Reisen zweier Regentropfen» in 2013 fertig? Finde ich alte Bekannte aus der persönlichen Vergangenheit in den Tiefen des WWW wieder? Bringt die Zweistaatenlösung Israel und Palästina den Frieden? Lauter Fragen an die Zukunft. Lassen wir uns angenehm überraschen!

Ihr Hans-Jürgen John