Erkenne und achte die unsichtbaren Grenzen v. H.-J. John

Guten Morgen,

ich hoffe es geht Dir gut. Falls nicht ändere etwas daran.

Falls Du nichts änderst hast Du Gefallen daran, dass es Dir schlecht geht.
Das wäre nicht weiter schlimm. Bedenke aber: Du zeigst anderen, dass das Schicksal oder die Umstände stärker sind als Du.
Gebe also ein Beispiel.
Also nimm Dich zusammen, hebe Deinen Kopf, sieh in die Ferne und damit in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und nehme Deine Angelegenheiten in die Hand.

Das Tagebuchschreiben gibt Dir Sicherheit und Überblick. Lerne nun, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt zu kommunizieren.
Du kannst mit den Menschen reden. Du kannst über die Menschen reden. Sie tun es auch über Dich.
Doch erkenne immer die Grenzen. Sie sind unsichtbar wie der Stacheldraht einer Alienweide.

Ziehe Deine Grenzen. Entscheide, wann Du sie übertrittst. Andere Menschen sind ebenso verletzlich und wichtig wie Du.
Dein Mahner und Ratgeber ist der Spiegel Deiner Handlungen, Dein Tagebuch.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

P.S.: Webmasterin hat sich gemeldet. Ich habe meine Grenzen übertreten. Die Weide ist wieder geflickt. Lasst uns weiter machen.

© 2011 Hans-Jürgen John

Das Negative kanalisieren (2)… v. H.-J. John

Dann wäre da noch eine Webmasterin, die viel Arbeit hat, tote Maus spielt anstatt sich zu melden. Was kann man alles mit einem einzigen (Email-)Satz zurechtrücken!

Und überhaupt lese ich kaum noch Zeitung. All diese bösen, negativen Geschichten. Wer will davon noch lesen?
Wo doch jeder inzwischen weiss, dass man das Schöne in der Welt nur bekommt, wenn man komplett das Negative aus seinem Bewusstsein verbannt…

© 2011 Hans-Jürgen John

Hans ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de .

Das Negative kanalisieren… v. H.-J. John

Ein guter Tag, um über das Negative zu schreiben.
Wir bemühen uns sehr alles positiv und als Friede-Freude-Eierkuchen zu sehen.
Und wir bekommen es auch, das Schöne und Gute.

Aber wo bleibt das andere, das wir ausgrenzen, ausblenden, ignorieren?
Wo bleibt all das Negative?
Auch die Sorgen und Ängste und Probleme wollen kanalisiert sein und fliessen davon wie die brackigen Gewässer eines Flusses.

So erhoffe und wünsche ich mir für den ausklingenden Sommer von den Wespen verschont zu werden und vor Sonnenbrand geschützt zu sein.
Ich erhoffe mir und glaube fest daran, dass mir verheiratete Frauen keine schönen Augen mehr machen und ledige ebenso.
Verheiratete glauben fälschlicherweise sie brächten so mehr Pepp in ihre langjährige Beziehung.
Die Ledigen erhoffen sich von etwas Eifersucht, dass ihr langjähriger Freund sie endlich heiratet.

Von beiden Zuständen habe ich ausser Ärger rein gar nichts und hoffe inständig davon in Zukunft verschont zu bleiben.

So erhoffe ich mir für den Winter genügend innere Wärme und herzliche Bekanntschaften, Schutz vor Frostbeulen und Abwesenheit von zweistelligen Minusgraden.

Für die Leser wünsche und erhoffe ich mir den unerschütterlichen Glauben an sich selbst und ein gutes Gelingen bei allen Unternehmungen, die von Herzen kommen.

© 2011 Hans-Jürgen John

Auch das Chaos braucht einen Raum… v. H.-J. John

Ich bin heute mit dem falschen Fuss aufgestanden.
Wo sind nur meine Socken?
Der Kaffee ist zu heiss und überhaupt schmeckt er heute schrecklich.

Ich bin spät dran. Was habe ich nur vergessen?
Ich weiss da ist etwas, aber es fällt mir im Moment nicht ein.
Die Schlüssel…wo habe ich nur die Schlüssel?

Na das kann ja heiter werden… ein Tag, der so chaotisch begonnen hat.
Ich atme tief durch und sage mir, dass alles nicht so heiss ist wie es gekocht wurde.
Das Telefon läutet nun schon zum mindestens zwölften Mal.

Wer hatte denn heute Geburtstag? Und sind alle Rechnungen bezahlt?
Ich versuche immer die Kontrolle zu behalten und doch habe ich ein ungutes Gefühl.
Was solls. Ich gehe ein Haus weiter und denke mir noch: Auch das Chaos braucht mal ein bisschen Platz…

© 2011 Hans-Jürgen John

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Schreibe und lerne daraus… v. H.-J. John

Herbstliche Sommertage laden zum Wandern ein.

Gehe auf einen Hügel oder Berg. Es kann auch ein Kirchturm oder ein Hochhaus sein. Wichtig ist der Überblick.
Schaue von dort oben dorthin wo Du hergekommen bist. Du kannst aus der Ferne die Details weniger erkennen. Doch dafür siehst Du die Zusammenhänge.

Dein Leben verläuft in Szenen. Es ist wie im Fernsehen. Mit der Ausnahme, dass kein Kamerateam als Gedächtnisstütze für später DVDs produziert. Du bist selbst für die Archivierung und Auswertung in Personalunion verantwortlich. Also bediene Dich der Mittel, die Dir – auch unterwegs – zur Verfügung stehen. Schreibe Tagebuch!

Schreibe und beschreibe alles was Dir erwähnenswert erscheint. Mit den Jahren wirst Du Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernen. Denn die Zeit zum Schreiben ist sehr viel kürzer als die erlebte Zeit, die Vielzahl von Ereignissen und Gesprächen jeden Tag.

Du wirst aus Deinem eigenen Erleben lernen und Du wirst Dich immer weiter perfektionieren. Wann habe ich ein Ziel erreicht und wieso? Wann bin ich gescheitert und warum? Hat sich alles entwickelt wie ich es möchte? Habe ich mich anderen gegenüber immer richtig verhalten? Welche Erfahrungen habe ich gemacht und was möchte ich noch erleben?

© 2011 Hans-Jürgen John

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Mehr als eine Chance… v. H.-J. John

“Manche Menschen brauchen geduldige und liebevolle Menschen um sich und mehr als eine Chance im Leben. Wenn ihnen die Liebe und Geborgenheit im Kindesalter gefehlt hat. Wenn ihnen das Vertrauen in sich und andere fehlt, um ihren Weg zu gehen.” Sagte der Vater, als sie über seinen drogenabhängigen Sohn sprachen.

Ob es zu folgenden zwei Fragen Statistiken gibt?

Wie oft muss man wohl jemanden enttäuschen bis aus Vertrauen Misstrauen wird?
Wie oft muss man Vertrauen schenken bis sich jemand nach schlechten Erfahrungen wieder öffnet?

Finde jemanden, der unbegrenztes Vertrauen in Dich hat und Du wirst die gleiche grosse Kraft auch in Dir entdecken und an andere weiter geben können.

Ansonsten trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen mit denen Du es zu tun hast. Zuerst werden sie erstaunt sein, wenn Du ihnen Deinen prall gefüllten Geldbeutel in die Hand drückst und sagst: “Kannst Du mir mal bitte etwas Tee einkaufen gehen?” Und sie werden Dir gerne den Gefallen tun. Weniger wegen dem Tee, sondern aus Freude, dass Du ihnen vertraust.

Trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen, die Dir nahe stehen. Gib ihnen eine Aufgabe und die Gewissheit, dass Du an sie glaubst und damit an ihren Erfolg und ihre Fähigkeiten.
Eventuell werden sie zunächst abwehrend sein. Immerhin verlangst Du etwas von ihnen.

Versagen sie, lass ihnen Dein Vertrauen. Das nächste Mal werden sie es besser machen.
Scheitern sie, lass nicht ihre Hand los, sie haben nur Dich.
Wenden sie sich von Dir ab, gehe ihnen nach, ausser sie haben Unterstützung von anderer Seite.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Standortfaktoren: Erkenne was gut für Dich ist v. H.-J. John

Schau Dich um in Deiner Welt.

Sieh Dir die Tiere an. Sie gehen dorthin wo es ihnen gefällt. Zu viele Wölfe in einem Rudel machen nicht alle satt.

Sieh Dir die Pflanzen an. Sie wachsen dort am besten wo alles vorhanden ist was sie benötigen. Die Bäume im Wald sehen wenig Gras.

Sieh Dir die Firmen an. Sie suchen einen Platz für ihre Filialen an dem alles da ist was sie zum wirtschaftlichen Überleben brauchen. Kunden, Infrastruktur, steuerliche Vorteile, Fachkräfte.

Siehe Dich an. Bist Du glücklich und zufrieden? Dann beginne mit dem Nestbau und gründe eine Familie.

Stört etwas Deine Kreise? Dann ziehe weiter. Erkenne was gut für Dich ist.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Nimm Rücksicht v. H.-J. John

Es kommt eine Person auf Dich zu und klopft Dir auf den Oberarm. Du kennst sie nicht oder nur flüchtig. Dir ist die Berührung unangenehm.
Jemand hat sich entschlossen sich in Dich zu verlieben. Du empfindest nichts.
Ein Mensch verfolgt Dich mit seiner Aufmerksamkeit. Du reagierst genervt und ziehst Dich zurück.

Nimm Rücksicht.

Jeder Mensch hat eine Privatsphäre. Achte und respektiere sie. Das kann eine Berührung sein. Das kann der Wille des anderen sein. Das können Gefühle anderer sein. Das können die Hoffnungen und Wünsche von anderen sein.

Nimm Rücksicht.

Doch wo ist die Grenze? Jeder ist verschieden sensibel. Versuche Dich in andere hinein zu versetzen. Im Zweifelsfall frage, um jeden Irrtum auszuschliessen. Respektiere die Meinung anderer und lasse sie gelten ohne zu insistieren.

Nimm Rücksicht.

Und gib ein gutes Beispiel und Dir wird ebenso geschehen…

© 2011 Hans-Jürgen John

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Regle Deine Stimmungen und erreiche Zufriedenheit v. H.-J. John

Bist Du zufrieden mit Dir?

Es geht Dir gut trotz Gicht, Rheuma, Diabetes und finanziellen Problemen?

Es geht Dir gut, obwohl Du überall Menschen siehst, die erfolgreicher oder scheinbar glücklicher sind als Du?

Du geniesst das Prasseln des Regens gegen das Fenster, obwohl die Ausfahrt mit dem Rollstuhl heute ausfällt?

Du lebst als Ausländer unter Menschen, die Dich nicht mögen und siehst doch nur die Menschen in ihnen und wünscht ihnen alles Gute?

Du hättest gerne studiert wie andere, aber es hat notenmässig nicht gereicht?

Es kümmert Dich wenig, dass in Deiner Stadt ab und zu eine Autobombe hochgeht? Du kennst keine Feinde, weil Du hinter ihren wütenden Augen die Verzweiflung siehst, die besänftigt werden will?

Die Nachbarn lärmen immer und dennoch lächelst Du zufrieden und froh, wenn Du der Familie im Treppenhaus begegnest? So nette Menschen, sie grüssen immer!

Bist Du zufrieden? Dann bist Du gelassen und immer im Vorteil und hast den Sinn des Lebens und Ausgleich in Dir gefunden.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Bist Du Konsument oder Produzent? v. H.-J. John

Fahre heute in die nächste, grössere Stadt.

Gehe dort in die belebteste Einkaufsstrasse.

Besuche mindestens drei Geschäfte mit Waren, die Du gerne hättest.

Nun kehre zurück.

Setze Dich zuhause in Deinen Lieblingssessel. Hast Du all diese Menschen in den Geschäften gesehen? Sie haben Wünsche und Bedürfnisse und sparen und bezahlen dafür.

Doch woher kommen all diese Waren?

Wer hat die kreativen Ideen sich all diese Sachen auszudenken und sie laufend weiter zu entwickeln?

Wo siehst Du Dich? Möchtest Du hauptsächlich einkaufen oder überwiegend produzieren? Möchtest Du überwiegend Geld verdienen oder Geld ausgeben?

Was möchtest Du? Beginne Dein Leben nach Deinen Zielen und Wünschen einzurichten.

© 2011 Hans-Jürgen John

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