Seltsame Dinge geschehen (2) v. H.-J. John

Das Aktienkarussell:
Jeder spielt gerne. Von Kindesbeinen an. Die einen geben es zu. Die anderen schleichen nachts in den Keller und vergnügen sich mit der Spielzeugeisenbahn des Filius.

Die Börsen sind so gestaltet, dass sie den Spieltrieb anfachen und genügen sollen. Wenns um unser Geld geht hört der Spass aber auf. Aktienkurse, die gesteuert – durch falsche Meldungen, Absprachen, Spekulationen steigen oder fallen sind für uns und unserer Geld uninteressant.

Erst wenn wir Aktien verkaufen werden diese Gewinne steuerpflichtig (Abgeltungssteuer Deutschland). Das heisst: Wer Aktien lange hält ist für den Staat fiskalisch uninteressant. Je verunsicherter der Anleger und in Verkaufslaune, umso höher unter Umständen die Steuereinnahmen. Dito gilt für den Goldankauf. Je höher der Goldpreis, umso grösser der Wert der staatlichen Goldreserven überall auf der Welt. Umso wahrscheinlicher der Fall, dass die eine oder andere Volkswirtschaft ihre Staatskasse durch den tonnenweisen Verkauf des gelben Metalls aufbessern möchte. So schnell wie der Kurs dann in die Tiefe rauscht und Deine Wertanlage vernichtet kannst Du gar nicht verkaufen.

Mit Blick auf die Bevölkerungsexplosion ergibt sich folgende mögliche Verhaltensstrategie:
Seit Jahrtausenden ist die grundlegende Bedürfnisstruktur des Menschen stabil: Essen, Trinken, Kleidung, Kommunikation, Mobilität und Liebe.

Firmen, die in diesen Bereichen seit langem und nachhaltig tätig sind werden weiter wachsen und uns über ihre Aktien am Gewinn teilhaben lassen.
Wer seine Nerven schonen möchte sollte folgenden Rat beherzigen: Kaufen und liegenlassen!

Ich wünsche Euch einen Tag mit Power und Genuss!

© 2011 Hans-Jürgen John

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Seltsame Dinge geschehen (1) v. H.-J. John

Schauen wir heute einmal über den Tellerrand unserer eigenen Befindlichkeit in die finanzielle Zukunft:

Gold ist nun über Jahre im Wert gestiegen.
Aktien sind im Up und Down.
Schon immer setzten die Menschen auf Landkauf.

Heute leben auf der Erde etwa 7 Milliarden Menschen. Seit 1987 steigt die Bevölkerungszahl damit alle 12 Jahre um zirka eine Milliarde (1000 Millionen) an.
Diese wenigen, wesentlichen Fakten (von der überaus geschätzten Wickipedia bereitgestellt) sollen uns genügen. Weitere Einzelheiten würden nur irritieren.

Das Vertrauen in Gold steigt entsprechend dem Misstrauen der Menschen in die Angaben ihrer Kontoauszüge. Unsere Spareinlagen sollen über Jahrzehnte hinweg per Zinsertrag automatisch gestiegen sein? Eine ewiglich goldene Eier legende Henne also? Prüfe jeder, ob die Eier lediglich vergoldet sind!

Wehe uns Sparern, wenn alle gleichzeitig an einem Tag zu den Banken laufen und ihr Geld abheben möchten. Es wird sich herausstellen, dass die Zahlen auf den Kontoauszügen die Schuld der Bank uns gegenüber belegen – keinesfalls aber die sofortige Auszahlung garantieren. Eine staatliche Garantie auf die Sicherheit der Spareinlagen? In Zeiten von drohenden Staatsbankrotten und Geberländern, die sich finanziell so selbst schwächen, ungenügend.

Banken investieren. Banken machen neben Gewinnen auch Verluste. Seien wir realistisch. Der steigende Goldpreis gibt die Verlustängste vieler Menschen wieder. Ein für alle sichtbares Fieberthermometer.

Gold jetzt kaufen und damit die Gewinne der Spekulanten finanzieren, die den Goldpreis weiter in die Höhe treiben?
Nein! Der hart erarbeitete Lohn unserer Hände und Köpfe verdient einen sicheren Hafen. Niemand würde je auf die Idee kommen, ernsthaft in Fieberthermometer zu investieren.

Macht Euren Tag glücklich und erfolgreich!

© 2011 Hans-Jürgen John

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Die Notwendigkeiten v. H.-J. John

Schau Dich um in Deinem Leben.
Du hast Rechte und Pflichten und es gibt Notwendigkeiten und Zerstreuung.
Die Notwendigkeiten springen Dir jeden Tag ins Auge. Sie verfolgen Dich. Sie werden an Dich herangetragen.
Sehe sie als wichtig an doch lasse nicht zu, dass sie Dein Ich überspülen.
Lasse nicht zu, dass sie Dich vereinnahmen wie die Wellen den Strand bei Flut.
Dein Kopf ist immer oben. Dein Radar ist immer eingeschaltet.
Du weisst immer wo Du bist und wohin Du willst und verlierst selten die Orientierung.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Für die täglichen Opfer des Berufsalltags v. H.-J. John

Heute sind meine Gedanken und Gefühle bei all jenen unter Euch, die zurückstecken. Bei der Arbeit, im Beruf, in der Schlange vor der Kasse, immer.

Du gehst zur Arbeit und Du weisst Du wirst jene wiedersehen, die hinter Deinem Rücken reden. Sie brauchen das Gefühl der Heimlichkeit wie alles was das Licht scheut. Würden sie offen reden könntest Du Dich ja verteidigen. Das darf nicht sein. Üble Nachrede wächst am besten dort im Dunkeln, wo Du wenig davon bemerkst.

Umso mehr schätzt Du nun die, die zu Dir stehen, die Dich warnen, die Dich informieren. Sieh es als einen kostenlosen Filter an. Menschen, die erkennen können was richtig und falsch ist begleiten Dich. Du bist nicht allein.

Wo sind die Gründe für das Verhalten derer, die Dir Schlechtes wollen? Ist es Neid? Ist es Eifersucht? Es kann auch Furcht sein, weil Du in einer besseren Position bist.

Deine Aufgabe und effektivste Verhaltensweise ist die Direktheit. Gehe auf die Person zu, die Dir zu schaden versucht. Wo sind die Gründe für deren Verhalten? Ist es Fremdenfeindlichkeit? Ist es Langeweile? Ist es Eigennutz? Oder einfach nur Satellitenverhalten (jemand agiert für eine Freundin/Freund)? Was treibt jemanden dazu, Dir ein Bein stellen zu wollen?

Die einfache Methode sich zu wehren, ist das Verhalten Deiner Widersacher zu kopieren: Wirst Du an Deinem Arbeitsplatz gemobbt, gehe an deren Arbeitsplatz und mache dito. Ein sehr effektives Vorgehen, so muss gesagt sein, das noch effektiver wird, wenn man einen Freund schickt und nicht selbst involviert ist. Doch mal ehrlich: Das ist Kinderkrams. Das sind Sandkastenspiele.

Mit Direktheit und Verständnis wirst Du Dein Gegenüber stärker treffen und beschämen, als dieses je Dich mit Hinterhältigkeit.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Euromillions und andere Ziele v. H.-J. John

Freitag, wieder ein Euromillionstag für die Abhängigen vom Glücksgewinnversprechen.
Es ist schon interessant bei Wickipedia “Lotto” als Suchbegriff einzugeben und zu lesen wie sich der Wahn von der Gewinneinbildung seit Jahrhunderten in den Menschen entwickelt hat.

Wenn die Zielerreichung im Leben nur schleppend vorangeht, glaubt so mancher das Glück im Leben auch Schicksal benannt, müsste ausgleichend einwirken. Nun wird möglicher Lottogewinn mit Glück und fehlender Lottogewinn mit Pech assoziiert. Ein fataler Irrtum. Der manche dazu animiert so lange weiter spielen zu müssen bis sich das Blatt möglicherweise wendet.

Lottogewinne sind Statistikergebnisse. Mit Glück hat das so wenig zu tun wie diese Homepage zum Beispiel mit Gewalt. Der Antrieb zum Lottospielen, die fehlende Zielerreichung im Leben muss korrigiert werden.

Ein kleiner Tipp: Erzählst Du welches Ziel Du als nächstes hast?
Setzt Du Dich so selbst unter Druck es zu erreichen und klappt es dann oft nicht?
Finde heraus bei welchen persönlichen Zielen es wichtig ist sie weiter zu erzählen. Finde heraus, ob Du Ziele leichter und schneller erreichst, wenn Du nicht darüber sprichst.
Schweigen als Gold. Und das Reden als Kommunikation und Schutzschild und vertrauensbildende Massnahme im Konkurenzverhalten von inzwischen fast 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen erfolgreichen Tag.

P.S.: Fahre Lotto auf einen Minimalbeitrag hinunter und konzentriere Dich auf die wesentlichen Dinge in Deinem Leben.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Das Negative kanalisieren (2)… v. H.-J. John

Dann wäre da noch eine Webmasterin, die viel Arbeit hat, tote Maus spielt anstatt sich zu melden. Was kann man alles mit einem einzigen (Email-)Satz zurechtrücken!

Und überhaupt lese ich kaum noch Zeitung. All diese bösen, negativen Geschichten. Wer will davon noch lesen?
Wo doch jeder inzwischen weiss, dass man das Schöne in der Welt nur bekommt, wenn man komplett das Negative aus seinem Bewusstsein verbannt…

© 2011 Hans-Jürgen John

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Auch das Chaos braucht einen Raum… v. H.-J. John

Ich bin heute mit dem falschen Fuss aufgestanden.
Wo sind nur meine Socken?
Der Kaffee ist zu heiss und überhaupt schmeckt er heute schrecklich.

Ich bin spät dran. Was habe ich nur vergessen?
Ich weiss da ist etwas, aber es fällt mir im Moment nicht ein.
Die Schlüssel…wo habe ich nur die Schlüssel?

Na das kann ja heiter werden… ein Tag, der so chaotisch begonnen hat.
Ich atme tief durch und sage mir, dass alles nicht so heiss ist wie es gekocht wurde.
Das Telefon läutet nun schon zum mindestens zwölften Mal.

Wer hatte denn heute Geburtstag? Und sind alle Rechnungen bezahlt?
Ich versuche immer die Kontrolle zu behalten und doch habe ich ein ungutes Gefühl.
Was solls. Ich gehe ein Haus weiter und denke mir noch: Auch das Chaos braucht mal ein bisschen Platz…

© 2011 Hans-Jürgen John

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Schreibe und lerne daraus… v. H.-J. John

Herbstliche Sommertage laden zum Wandern ein.

Gehe auf einen Hügel oder Berg. Es kann auch ein Kirchturm oder ein Hochhaus sein. Wichtig ist der Überblick.
Schaue von dort oben dorthin wo Du hergekommen bist. Du kannst aus der Ferne die Details weniger erkennen. Doch dafür siehst Du die Zusammenhänge.

Dein Leben verläuft in Szenen. Es ist wie im Fernsehen. Mit der Ausnahme, dass kein Kamerateam als Gedächtnisstütze für später DVDs produziert. Du bist selbst für die Archivierung und Auswertung in Personalunion verantwortlich. Also bediene Dich der Mittel, die Dir – auch unterwegs – zur Verfügung stehen. Schreibe Tagebuch!

Schreibe und beschreibe alles was Dir erwähnenswert erscheint. Mit den Jahren wirst Du Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernen. Denn die Zeit zum Schreiben ist sehr viel kürzer als die erlebte Zeit, die Vielzahl von Ereignissen und Gesprächen jeden Tag.

Du wirst aus Deinem eigenen Erleben lernen und Du wirst Dich immer weiter perfektionieren. Wann habe ich ein Ziel erreicht und wieso? Wann bin ich gescheitert und warum? Hat sich alles entwickelt wie ich es möchte? Habe ich mich anderen gegenüber immer richtig verhalten? Welche Erfahrungen habe ich gemacht und was möchte ich noch erleben?

© 2011 Hans-Jürgen John

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Mehr als eine Chance… v. H.-J. John

“Manche Menschen brauchen geduldige und liebevolle Menschen um sich und mehr als eine Chance im Leben. Wenn ihnen die Liebe und Geborgenheit im Kindesalter gefehlt hat. Wenn ihnen das Vertrauen in sich und andere fehlt, um ihren Weg zu gehen.” Sagte der Vater, als sie über seinen drogenabhängigen Sohn sprachen.

Ob es zu folgenden zwei Fragen Statistiken gibt?

Wie oft muss man wohl jemanden enttäuschen bis aus Vertrauen Misstrauen wird?
Wie oft muss man Vertrauen schenken bis sich jemand nach schlechten Erfahrungen wieder öffnet?

Finde jemanden, der unbegrenztes Vertrauen in Dich hat und Du wirst die gleiche grosse Kraft auch in Dir entdecken und an andere weiter geben können.

Ansonsten trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen mit denen Du es zu tun hast. Zuerst werden sie erstaunt sein, wenn Du ihnen Deinen prall gefüllten Geldbeutel in die Hand drückst und sagst: “Kannst Du mir mal bitte etwas Tee einkaufen gehen?” Und sie werden Dir gerne den Gefallen tun. Weniger wegen dem Tee, sondern aus Freude, dass Du ihnen vertraust.

Trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen, die Dir nahe stehen. Gib ihnen eine Aufgabe und die Gewissheit, dass Du an sie glaubst und damit an ihren Erfolg und ihre Fähigkeiten.
Eventuell werden sie zunächst abwehrend sein. Immerhin verlangst Du etwas von ihnen.

Versagen sie, lass ihnen Dein Vertrauen. Das nächste Mal werden sie es besser machen.
Scheitern sie, lass nicht ihre Hand los, sie haben nur Dich.
Wenden sie sich von Dir ab, gehe ihnen nach, ausser sie haben Unterstützung von anderer Seite.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Nimm Rücksicht v. H.-J. John

Es kommt eine Person auf Dich zu und klopft Dir auf den Oberarm. Du kennst sie nicht oder nur flüchtig. Dir ist die Berührung unangenehm.
Jemand hat sich entschlossen sich in Dich zu verlieben. Du empfindest nichts.
Ein Mensch verfolgt Dich mit seiner Aufmerksamkeit. Du reagierst genervt und ziehst Dich zurück.

Nimm Rücksicht.

Jeder Mensch hat eine Privatsphäre. Achte und respektiere sie. Das kann eine Berührung sein. Das kann der Wille des anderen sein. Das können Gefühle anderer sein. Das können die Hoffnungen und Wünsche von anderen sein.

Nimm Rücksicht.

Doch wo ist die Grenze? Jeder ist verschieden sensibel. Versuche Dich in andere hinein zu versetzen. Im Zweifelsfall frage, um jeden Irrtum auszuschliessen. Respektiere die Meinung anderer und lasse sie gelten ohne zu insistieren.

Nimm Rücksicht.

Und gib ein gutes Beispiel und Dir wird ebenso geschehen…

© 2011 Hans-Jürgen John

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