Ich fühle mich gut v. H.-J. John

Es regnet.
Ich fühle mich gut.
Sieben Milliarden Menschen leben voraussichtlich Ende Oktober 2012 auf der Erde. Davon sind mehrere hundert Millionen hungrig.
Ich fühle mich gut.
Eine Katze liegt tot, überfahren auf dem Radweg.
Ich fühle mich gut.
Unser Geld ist alles andere als sicher und stabil. Die Flucht der Menschen in die Goldwährung macht das überdeutlich.
Ich fühle mich gut.
Ich sollte zur Bank und mein Geld abheben. Auf Nummer Sicher gehen. Wenn alle am gleichen Tag zur Bank rennen wird mein Geld, das da so nett vom Kontoauszug herunter lächelt, nicht ausbezahlt.

Es geht mir gut. Und ich weiss: Das ist eine der Voraussetzungen, um an vielem etwas zu ändern.

© 2011 Hans-Jürgen John

Hans ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de .

Euromillions v. H.-J. John

Und andere Glücksspiele…

Zweimal die Woche kann man bekanntlich bei Euromillions sein Geld versenken. Interessant zu sehen, dass die geringere Gewinnchance im Vergleich zu anderen Lotterien die Spieler nicht abschreckt. Alles was zählt ist der grössere Jackpot. Wieso denn das?

Lotterien sind in. Seit es Staaten und Staatslenker gibt, die schlecht wirtschaften. War die Staatskasse leer, wurde über eine Lotterie nachgedacht. Das Geld, welches die Bürger gar nicht oder nur sehr widerwillig gaben floss reichlich, sobald die schiere Aussicht auf einen Gewinn lockte (Quelle: Wickipedia, Lotto).

Dabei ist seit jeher im vorneherein klar: Nur einige wenige können gewinnen. Was sagen die Rechtsprofessoren eigentlich zu diesem System, das die Bürger abzockt? Ansonsten sind sie – je nach Parteibuch – recht schnell auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht, um Regierungsentscheidungen anzufechten.

Wie verhält es sich mit dem Glücksspielmonopol in Deutschland? Der Lottospieler weiss, die Chance den Jackpot zu gewinnen ist minimal. Die massiv lancierte Werbung führt ihn konsequent in die Irre und suggeriert, dass der Traum von den Millionen für jeden wahr wird. Ist das nun ein Monopol auf staatlich geförderte Täuschung?

Dass das Spielen zur Spielsucht führen kann ist hinlänglich bekannt. Eine Entwicklung zeichnet sich ab, wonach der Staat erst spät einschreiten wird. Gibt es eine Fürsorgepflicht der verantwortungsvollen Abgeordneten für die Bürger? Beim Thema Rauchen wurde erst eingeschritten, als die durch Krebskranke verursachten Gesundheitskosten zu hoch wurden. Die Einnahmen durch die Tabaksteuer waren in Gefahr.

Gibt es eine Statistik in diesem Lande, wie hoch der Verlust der Volkswirtschaft jährlich ist, weil die Menschen von den Lottomillionen träumen anstatt sich auf ihr reales Leben zu freuen und zu konzentrieren?

In diesem Sinne: Ein spielarmes Wochenende wünscht Dir Hans-Jürgen John von den Johntext News

© 2011 Hans-Jürgen John

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Euromillions und andere Ziele v. H.-J. John

Freitag, wieder ein Euromillionstag für die Abhängigen vom Glücksgewinnversprechen.
Es ist schon interessant bei Wickipedia “Lotto” als Suchbegriff einzugeben und zu lesen wie sich der Wahn von der Gewinneinbildung seit Jahrhunderten in den Menschen entwickelt hat.

Wenn die Zielerreichung im Leben nur schleppend vorangeht, glaubt so mancher das Glück im Leben auch Schicksal benannt, müsste ausgleichend einwirken. Nun wird möglicher Lottogewinn mit Glück und fehlender Lottogewinn mit Pech assoziiert. Ein fataler Irrtum. Der manche dazu animiert so lange weiter spielen zu müssen bis sich das Blatt möglicherweise wendet.

Lottogewinne sind Statistikergebnisse. Mit Glück hat das so wenig zu tun wie diese Homepage zum Beispiel mit Gewalt. Der Antrieb zum Lottospielen, die fehlende Zielerreichung im Leben muss korrigiert werden.

Ein kleiner Tipp: Erzählst Du welches Ziel Du als nächstes hast?
Setzt Du Dich so selbst unter Druck es zu erreichen und klappt es dann oft nicht?
Finde heraus bei welchen persönlichen Zielen es wichtig ist sie weiter zu erzählen. Finde heraus, ob Du Ziele leichter und schneller erreichst, wenn Du nicht darüber sprichst.
Schweigen als Gold. Und das Reden als Kommunikation und Schutzschild und vertrauensbildende Massnahme im Konkurenzverhalten von inzwischen fast 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen erfolgreichen Tag.

P.S.: Fahre Lotto auf einen Minimalbeitrag hinunter und konzentriere Dich auf die wesentlichen Dinge in Deinem Leben.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Erkenne und achte die unsichtbaren Grenzen v. H.-J. John

Guten Morgen,

ich hoffe es geht Dir gut. Falls nicht ändere etwas daran.

Falls Du nichts änderst hast Du Gefallen daran, dass es Dir schlecht geht.
Das wäre nicht weiter schlimm. Bedenke aber: Du zeigst anderen, dass das Schicksal oder die Umstände stärker sind als Du.
Gebe also ein Beispiel.
Also nimm Dich zusammen, hebe Deinen Kopf, sieh in die Ferne und damit in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und nehme Deine Angelegenheiten in die Hand.

Das Tagebuchschreiben gibt Dir Sicherheit und Überblick. Lerne nun, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt zu kommunizieren.
Du kannst mit den Menschen reden. Du kannst über die Menschen reden. Sie tun es auch über Dich.
Doch erkenne immer die Grenzen. Sie sind unsichtbar wie der Stacheldraht einer Alienweide.

Ziehe Deine Grenzen. Entscheide, wann Du sie übertrittst. Andere Menschen sind ebenso verletzlich und wichtig wie Du.
Dein Mahner und Ratgeber ist der Spiegel Deiner Handlungen, Dein Tagebuch.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

P.S.: Webmasterin hat sich gemeldet. Ich habe meine Grenzen übertreten. Die Weide ist wieder geflickt. Lasst uns weiter machen.

© 2011 Hans-Jürgen John

Und wenn ich schon dabei bin… v. H.-J. John

Da hat doch tatsächlich einer schlappe 195 Mio im Euromillions gewonnen. Welch ein Hammer.
Statistiken darüber, ob Lottogewinner nun, da sie das Geld zwar haben aber doch nicht wirklich mit ihrer Hände Arbeit verdienten, eher dazu neigen einen Teil wohltätigen Zwecken zuzuwenden gibt es nicht. So bleiben die grossen Zahlen als Symbol für fast unbegrenzte Wohlfühlaktionen. Viel Spass beim Grübeln was damit anzustellen sei im Hinblick auf Zweck oder Sinn innerhalb des eigenen Daseins.

Und überhaupt ist das Streben nach Geld unnütz. Welch eine Verschwendung von Hirn(un)tätigkeit, sobald gegen Ziehungsbeginn Millionen und Abermillionen sich der Hoffnung auf Tauschware Nummer eins hingeben. Nichts anderes ist und bleibt Geld. Tauschware für und gegen fast alles, Bakterienüberträger und Neidfaktor in Papier- und Metallform. Daneben noch als Matratzenfüllmittel zu gebrauchen – für die ganz Geizigen, die keiner Bank über den Weg trauen, welche nur bis 100.000 für Spareinlagen bürgt. Die Verwendung als Heizmittel mag vernachlässigt werden – es kann vorkommen liegt aber eher im Handlungsbereich von menschlichen Exoten.

So das wärs vorerst mal mit dem Negativen… ausser meine Webmasterin meldet sich weiterhin nicht…

© 2011 Hans-Jürgen John

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Das Negative kanalisieren… v. H.-J. John

Ein guter Tag, um über das Negative zu schreiben.
Wir bemühen uns sehr alles positiv und als Friede-Freude-Eierkuchen zu sehen.
Und wir bekommen es auch, das Schöne und Gute.

Aber wo bleibt das andere, das wir ausgrenzen, ausblenden, ignorieren?
Wo bleibt all das Negative?
Auch die Sorgen und Ängste und Probleme wollen kanalisiert sein und fliessen davon wie die brackigen Gewässer eines Flusses.

So erhoffe und wünsche ich mir für den ausklingenden Sommer von den Wespen verschont zu werden und vor Sonnenbrand geschützt zu sein.
Ich erhoffe mir und glaube fest daran, dass mir verheiratete Frauen keine schönen Augen mehr machen und ledige ebenso.
Verheiratete glauben fälschlicherweise sie brächten so mehr Pepp in ihre langjährige Beziehung.
Die Ledigen erhoffen sich von etwas Eifersucht, dass ihr langjähriger Freund sie endlich heiratet.

Von beiden Zuständen habe ich ausser Ärger rein gar nichts und hoffe inständig davon in Zukunft verschont zu bleiben.

So erhoffe ich mir für den Winter genügend innere Wärme und herzliche Bekanntschaften, Schutz vor Frostbeulen und Abwesenheit von zweistelligen Minusgraden.

Für die Leser wünsche und erhoffe ich mir den unerschütterlichen Glauben an sich selbst und ein gutes Gelingen bei allen Unternehmungen, die von Herzen kommen.

© 2011 Hans-Jürgen John

Schreibe und lerne daraus… v. H.-J. John

Herbstliche Sommertage laden zum Wandern ein.

Gehe auf einen Hügel oder Berg. Es kann auch ein Kirchturm oder ein Hochhaus sein. Wichtig ist der Überblick.
Schaue von dort oben dorthin wo Du hergekommen bist. Du kannst aus der Ferne die Details weniger erkennen. Doch dafür siehst Du die Zusammenhänge.

Dein Leben verläuft in Szenen. Es ist wie im Fernsehen. Mit der Ausnahme, dass kein Kamerateam als Gedächtnisstütze für später DVDs produziert. Du bist selbst für die Archivierung und Auswertung in Personalunion verantwortlich. Also bediene Dich der Mittel, die Dir – auch unterwegs – zur Verfügung stehen. Schreibe Tagebuch!

Schreibe und beschreibe alles was Dir erwähnenswert erscheint. Mit den Jahren wirst Du Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernen. Denn die Zeit zum Schreiben ist sehr viel kürzer als die erlebte Zeit, die Vielzahl von Ereignissen und Gesprächen jeden Tag.

Du wirst aus Deinem eigenen Erleben lernen und Du wirst Dich immer weiter perfektionieren. Wann habe ich ein Ziel erreicht und wieso? Wann bin ich gescheitert und warum? Hat sich alles entwickelt wie ich es möchte? Habe ich mich anderen gegenüber immer richtig verhalten? Welche Erfahrungen habe ich gemacht und was möchte ich noch erleben?

© 2011 Hans-Jürgen John

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Mehr als eine Chance… v. H.-J. John

“Manche Menschen brauchen geduldige und liebevolle Menschen um sich und mehr als eine Chance im Leben. Wenn ihnen die Liebe und Geborgenheit im Kindesalter gefehlt hat. Wenn ihnen das Vertrauen in sich und andere fehlt, um ihren Weg zu gehen.” Sagte der Vater, als sie über seinen drogenabhängigen Sohn sprachen.

Ob es zu folgenden zwei Fragen Statistiken gibt?

Wie oft muss man wohl jemanden enttäuschen bis aus Vertrauen Misstrauen wird?
Wie oft muss man Vertrauen schenken bis sich jemand nach schlechten Erfahrungen wieder öffnet?

Finde jemanden, der unbegrenztes Vertrauen in Dich hat und Du wirst die gleiche grosse Kraft auch in Dir entdecken und an andere weiter geben können.

Ansonsten trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen mit denen Du es zu tun hast. Zuerst werden sie erstaunt sein, wenn Du ihnen Deinen prall gefüllten Geldbeutel in die Hand drückst und sagst: “Kannst Du mir mal bitte etwas Tee einkaufen gehen?” Und sie werden Dir gerne den Gefallen tun. Weniger wegen dem Tee, sondern aus Freude, dass Du ihnen vertraust.

Trainiere täglich am Vertrauen in die Menschen, die Dir nahe stehen. Gib ihnen eine Aufgabe und die Gewissheit, dass Du an sie glaubst und damit an ihren Erfolg und ihre Fähigkeiten.
Eventuell werden sie zunächst abwehrend sein. Immerhin verlangst Du etwas von ihnen.

Versagen sie, lass ihnen Dein Vertrauen. Das nächste Mal werden sie es besser machen.
Scheitern sie, lass nicht ihre Hand los, sie haben nur Dich.
Wenden sie sich von Dir ab, gehe ihnen nach, ausser sie haben Unterstützung von anderer Seite.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Standortfaktoren: Erkenne was gut für Dich ist v. H.-J. John

Schau Dich um in Deiner Welt.

Sieh Dir die Tiere an. Sie gehen dorthin wo es ihnen gefällt. Zu viele Wölfe in einem Rudel machen nicht alle satt.

Sieh Dir die Pflanzen an. Sie wachsen dort am besten wo alles vorhanden ist was sie benötigen. Die Bäume im Wald sehen wenig Gras.

Sieh Dir die Firmen an. Sie suchen einen Platz für ihre Filialen an dem alles da ist was sie zum wirtschaftlichen Überleben brauchen. Kunden, Infrastruktur, steuerliche Vorteile, Fachkräfte.

Siehe Dich an. Bist Du glücklich und zufrieden? Dann beginne mit dem Nestbau und gründe eine Familie.

Stört etwas Deine Kreise? Dann ziehe weiter. Erkenne was gut für Dich ist.

© 2011 Hans-Jürgen John

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Nimm Rücksicht v. H.-J. John

Es kommt eine Person auf Dich zu und klopft Dir auf den Oberarm. Du kennst sie nicht oder nur flüchtig. Dir ist die Berührung unangenehm.
Jemand hat sich entschlossen sich in Dich zu verlieben. Du empfindest nichts.
Ein Mensch verfolgt Dich mit seiner Aufmerksamkeit. Du reagierst genervt und ziehst Dich zurück.

Nimm Rücksicht.

Jeder Mensch hat eine Privatsphäre. Achte und respektiere sie. Das kann eine Berührung sein. Das kann der Wille des anderen sein. Das können Gefühle anderer sein. Das können die Hoffnungen und Wünsche von anderen sein.

Nimm Rücksicht.

Doch wo ist die Grenze? Jeder ist verschieden sensibel. Versuche Dich in andere hinein zu versetzen. Im Zweifelsfall frage, um jeden Irrtum auszuschliessen. Respektiere die Meinung anderer und lasse sie gelten ohne zu insistieren.

Nimm Rücksicht.

Und gib ein gutes Beispiel und Dir wird ebenso geschehen…

© 2011 Hans-Jürgen John

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